Er,Sie,Fahrrad,Schirm

Sie hat ein Fahrrad er einen Schirm. Nur er hat kein Fahrrad und sie keinen Helm. Er ist groß und sie ist klein. Das Ziel ist weit. Der Weg ist schön. Am Fluss entlang. In der Sonne und auch mal unter den Bäumen. So beschließen die beiden zu laufen. Er hält den Schirm, so dass ihre Gesichter im Schatten liegen. Sie schiebt das Rad neben sich her. So laufen sie einige Schritte friedlich nebeneinander. Doch der Fluss schlängelt sich. Die Sonne rückt mehr und mehr in den Zenit. Der Schatten des Schirms wird kleiner. So wechseln Fahrrad und Schirm mehrmals die Seiten. Die Hitze kriecht unter den Schirm.  Müder werden sie mit jedem Schritt. Mehrere Male sind sie einander im Weg. Sie quengelt. Er wird böse. Stress. „Ich fahre mit dem Rad zum nächsten Schattenplatz“ beschließt sie und schwingt sich auf den Sattel. Das ist ihr neuer Rhythmus. Sie fährt vor und wartet im Schatten. Er läuft ihr hinterher mit dem Schirm. Beide im Schatten und kühl, erfrischt auch ihre Beziehung.