Giovanni und der Wolf

Heute war ihr zweiter Urlaubstag bei Giovanni einem ihrer Freunde in Turin. Er hatte sie eingeladen, eine Woche Italien. Gutes Essen, nette Gespräche, ihr Urlaub sollte die langjährige Freundschaft wieder aufleben lassen, die aufgrund der Distanz zwischendurch immer wieder ein wenig einschlief. Es waren wieder dieselben Geräusche wie gestern, die sie um acht Uhr morgens weckten: Ein langgezogenes lautes Heulen in der Wohnung über ihr. Wuh, wuuuhh, wuh, wuhhu. Sie fiel in einen kurzen Schlaf und träumte von Wölfen, die mit grossen Watteähnlichen Riesenflügeln an ihr Fenster flogen und die Scheibe leckten.

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